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Im Zuge der Installation haben wir dann direkt die etwas unglücklich plazierte Wärmepumpe umgestellt, d.h. die Anschlüsse der Soleleitung und die elektrischen Leitungen (Strom/Steuerleitungen) mussten verlängert werden. Das Ergebniss ist ein deutlich aufgeräumterer Keller, der nebenbei noch um die ein oder andere Fuhre Müll erleichtert wurde. Unten ein paar vorher/nachher Bilder.

Ende 2010 haben wir uns dann doch mal entschlossen die seit dem Hausbau zum Dach liegenden Rohre zu nutzen und uns eine Solarthermieanlage anzuschaffen. In die engere Auswahl kamen Anlagen von Wagner und Solvis, da diese in den letzten Jahren mit guten Testergebnissen glänzen konnten. Da von Solvis kein Angebot kam, war die Entscheidung nicht so schwer. Wichtig war für uns, das die Anlage zur kombinierten Warmwasser- bereitung und Raumheizung ist, zum Einen um in der Übergangszeit jeden Fitzel an Sonne nutzen zu können und zum Anderen um noch eine Förderung für die Anlage zu bekommen. An die Förderung sind noch weitere Voraussetzungen geknüpft:

1.

Die Anlage muss eine Mindestkollektorfläche von 9 qm bei einem Einsatz von Flachkollektoren und 7 qm bei Vakuumröhrenkollektoren haben und mit einem ausreichenden Wärmespeicher für die Heizung ausgestattet sein.

2.

Für den Pufferspeicher sind mindestens folgende Wärmespeichervolumina pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche erforderlich:

- 40 Liter bei Flachkollektoren

- 50 Liter bei Vakuumröhrenkollektoren

3.

Thermische Solaranlagen können nur gefördert werden, wenn ein Nachweis vorgelegt wird, dass der eingesetzte Solarkollektortyp nach EN 12975 geprüft wurde und unter Testbedingungen ein jährlicher Kollektorertrag von mindestens Q kol 525 kWh/m2 bei einem solaren Deckungsanteil von    40 % erreicht wird.

Die genauen Förderbedingungen findet man auf der BaFa-Seite.

P1010416a
P1010365a
P1010413a

Oben Links sieht man den alten Zustand, links Warmwasserspeicher (rot), dahinter Pufferspeicher für die Heizung und daneben die Wärmepumpe.

Rechts oben und links der jetzige Zustand. Die Wärmepumpe ist um 90° gedreht an die andere Wand gewandert und die beiden kleinen Speicher wurden durch einen 1000-Liter-Speicher ersetzt. Dieser wird im oberen Bereich durch die Wärmepumpe erhitzt und hat im unteren Bereich den Solarwärmetauscher. An der Wand sieht man einmal den Warmwasserwärmetauscher (hier wird heißes Wasser aus dem Pufferspeicher entnommen und über einen Wärmetauscher das Warmwasser erhitz) und die Solarpumpengruppe. In grün, weiß und rot sieht man die verschiedenen Ausdehnungsgefäße für Warmwasser, Solaranlage und Pufferspeicher bzw. Heizung.

Wie man vielleicht erkennen kann hat sich die Rohrleitungsmenge vor dem Speicher leicht erhöht. Dies liegt daran, dass wir nun zwei einzeln geregelte Heizkreisläufe für die Einliegerwohnung und unsere Wohnung haben. Weiterhin haben wir die Einliegerwohnung mit an die Warmwasserversorgung angehängt. Vorher wurde dort das Warmwasser über Durchlauferhitzer bereitet

Der Einbau hat eine Woche gedauert und wurde von der Firma Solartechnik Dietmar Bernatzki durchgeführt.

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