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Photovoltaik

Es ist soweit, wir bekommen eine Photovoltaikanlage. Sie wird eine Leistung von 2,5 kwp (Kilowattpeak) haben, was bedeutet, dass wir im Jahr ungefähr 2200 kw/h an Strom produzieren werden.

Hierfür erhalten wir dann vom Energieversorger aufgrund des Energieeinspeisungs- gesetzes eine Vergütung von 51,8 Cent pro kw/h. Diese Vergütung gibt es, wenn man im Jahre 2006 an das Netz geht, sie ist garantiert für 20 Jahre + das Jahr in dem man das erste Mal Strom einspeist. Mit jedem Jahr, das man später ans Netz geht, sinkt die Vergütung um weitere 5%.

Wir werden hier über den Fortgang unserer Arbeiten berichten, die Lieferung ist für die 2. Kalenderwoche 2006 avisiert.

Wir haben die Anlage über ein KfW-Darlehen finanziert. Dort gibt es besonders günstige Zinssätze, die in unserem Fall über eine Laufzeit von 10 Jahren festgeschrieben sind. Das Darlehen beantragt man über seine Hausbank, was eigentlich problemlos ist. Diese prüft dann in einem üblichen Verfahren, ob man noch des Geldes “würdig” ist.

Da wir mit unserem Girokonto bei einer Online-Bank sind, haben wir den Kredit über unsere Haus-Finanzierungs-Bank (Dresdner Bank) beantragt, da sich die Online-Bank dazu nicht in der Lage sah. Dort wollte man ein KfW-Darlehen nur im Zusammenhang mit einer Wohngebäudefinanzierung durchführen.

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Da rechts sieht man Palette mit den Modulen und unten nochmal dieses nette Schild, was auf jedem Modul klebte.

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Als erstes musste ich mal einen Graben von unserem Haus zum Carport ausheben, weil wir natürlich kein Kabel für die Anlage, die auf dem Dach des Carport errichtet werden soll, liegen haben. Das Kabel werde ich ein 100er KG-Rohr legen und gleichzeitig noch ne Wäscheleine einziehen, falls irgendwann mal noch irgend eine Leitung vom Haus zum Carport muss.

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Da links montiere ich grad die ersten Module, die Gestelle waren schon lange vorher gekommen, die Module dann auf einmal nicht lieferbar (wohl besser verkauft).

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Alle montiert, unten der Wechselrichter, in diesem wird die aus den Modulen ankommende Spannung auf die benötigten 230 Volt für das öffentliche Stromnetz umgewandelt, damit der Strom dann eingespeist werden kann. Bei unserer Anlage kann die Spannung aus den Modulen bis zu knapp 400 Volt betragen.

Wir haben alle Module in einem String geschaltet, d.h. alle Module sind in Reihe geschaltet. Dadurch addiert sich die Spannung der einzelnen Module und es kommt diese Voltzahl zustande. Gleichzeitig sinkt aber der Strom (Amperezahl) was wichtig ist, da der Wechselrichter davon nur eine bestimmte Größe verkraften kann (bei uns 11 ADC). Ansonsten würde er die ankommende Leistung herunter regeln und wir würden nicht die volle Kapazität der Anlage nutzen

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Da oben der vierte Zähler von links, der zählt jetzt fleißig unseren erzeugten Strom.

Unsere Anlage wurde übrigens von Elektro Dühn in Ennepetal geliefert.

Kleiner Zwischenstand vom 02.08.06: Wir sind vor etwas mehr als 2 Monaten ans Netz gegangen und werden heute die 700 kw/h-Grenze knacken. Von daher bin ich recht zuversichtlich, dass die Anlage einen ausreichenden Ertrag bringt. Anvisiert sind 2000 bis 2200 kw/h pro Jahr. Ich muss gestehen, dass die letzten zwei Monate ja wirklich nur Sonne war, das heißt aber auch bei Modultemperaturen von 60 Grad Celsius und darüber bringt die Anlage nur um die 1600 Watt, wo sie in der Spitze bis zu 2600 Watt bringen könnte.

Ich werde weiter berichten.

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